Tanz in deiner von Gott gegebenen Identität!

Was mich lange davon abgehalten hat, meine tiefste Sehnsucht zu leben, ist, dass ich die Zielscheibe von Pfeilen der Entmutigung war. Doch ich kann mich entscheiden, das nicht mehr länger zu sein. Ich kann mich entscheiden, in meiner mir von Gott gegebenen Identität zu tanzen. Und du auch!


Ich will ganz ehrlich mit Dir sein: Kein Jahr ist mir bis jetzt so schwer gefallen wie das Vergangene. 2019 erprobte mich auf vielerlei Weise und entwickelte sich ganz anders als ich dachte, hoffte und wollte. 2019 war ein Jahr voller Überraschungen – negativen Überraschungen. Es war ein Jahr voller Stolpersteinen, oft fühlte ich mich als müsste ich Jesus gleich einen Holzbalken auf meinen Schultern tragen – und würde darunter fallen. Jedes Mal wenn ich es wagte erleichtert aufzuatmen, schienen erneut Felsbrocken in einer Lawine auf mich niederzustürzen.


Ich kann Dir gar nicht sagen, wie oft ich mir in diesem Jahr gedacht habe, dass ich doch ohnehin schon am Boden liege, also warum – warum stürzen weiterhin Felsen auf mich, warum prasselt Regen in einem nie enden wollenden Strom auf mich nieder und warum entladen sich Gewitterwolken mitten in mein Herz hinein?


Aber weißt Du was? Am Ende des letzten Jahres und am Beginn dieses neuen Jahres waren es tatsächlich nicht diese Dinge, die in meinen Gedanken präsent waren. Zugegebenermaßen war ich davon selbst überrascht. Dieses Jahr war eine pure Herausforderung und doch fand ich nun etwas in mir vor, das ich schon lange vermisst hatte: #Hoffnung.


Weißt Du, ich war nie gut darin Neujahrsvorsätze zu halten und bin generell der Ansicht, dass diese überbewertet werden, denn warum brauche ich ein neues Jahr für einen guten Vorsatz? Hab ich nicht jeden neuen Atemzug genau dazu dieselbe Möglichkeit?


Deswegen nehme ich mir keine Neujahrsvorsätze vor – aber dieses Jahr, dieses Jahr habe ich etwas anderes parat: Ein #Ziel. Ein Ziel, keinen Vorsatz. Ein Ziel, das ich mit vollem Einsatz anstrebe und es mir nicht nur vornehme. Ein Ziel, von dem ich weiß, dass ich es erreichen kann.


Vielleicht weißt Du es, vielleicht aber auch nicht, deswegen hier nochmal: Meine tiefe Herzenssehnsucht ist es Licht zu sein. Licht für Andere. Licht für meinen Nächsten. Ich will Licht sein – Gottes kleine Kerze, die Herzen erhellt, welche von Dunkelheit befallen sind. That’s it.


Ich glaube, dass das sogar mehr ist als meine bloße Sehnsucht – ich glaube, dass diese Sehnsucht ein Ausdruck meiner tiefsten Identität ist. Meiner #Identität, die ich von Gott empfangen habe. Ich glaube, dass Gott mich ruft und dieses Sehnen in mir das Hören meiner Seele ist. Ich will Licht sein, weil Gott mich dazu geschaffen hat.


Aber das ist gar nicht so einfach. Dachte ich immer. Viele Jahre war mein Sehnen unter einem großen Erdhaufen begraben. Darauf befand sich allerlei Unkraut: Du kannst das nicht, die anderen schon – aber Du nicht. Schau mal, Du hast doch viel zu viele Ängste. Du und Licht? Du bist doch der wandelnde Tod. … und Ähnliches.


Aber ich will Dir etwas sagen: Vor etwas mehr als einem Jahr sagte ein Freund zu mir folgende Worte: „Magdalena, ich weiß Du kannst es jetzt nicht sehen, aber ich sehe Licht in Dir.“


BÄM!


Diese Worte hatten mich überrumpelt. Sie waren so ziemlich das letzte womit ich gerechnet hatte.


Ich und Licht? Und jemand anderes sah es? Das ich nicht lache.


Da war und ist diese #Sehnsucht in mir. Riesengroß und doch so klein, dass sie unter dem Erdhaufen nicht wachsen kann. Dachte ich. Doch wo ich Erde sah, sah jemand anderes bereits eine Knospe dieser Sehnsucht. Da sah doch tatsächlich jemand, der absolut gar nichts von dieser Sehnsucht wusste, eine Knospe des Lichts. Verrückt, oder? Für mich war es das jedenfalls.


Und weißt Du, obwohl dieses vergangene Jahr total miserabel war und mich an die Grenzen dessen brachte, was ich tragen kann, blicke ich dennoch voll Hoffnung und Zuversicht in das, was kommen wird.


Dieser Satz „…aber ich sehe Licht in Dir.“ ist es, der mich trägt.


Weil er mir zeigt, dass wie ich Dinge empfinde oft nicht dem entspricht, wie es jemand anderes wahrnimmt.


Weil er mir zeigt, dass wie ich Dinge empfinde oft nicht dem entspricht, was die für alle anderen sichtbaren Tatsachen sind.


Weil er mir zeigt, dass all die Argumente, die meiner tiefsten Sehnsucht im Wege stehen, Pfeile der Entmutigung sind – und ich kann entscheiden nicht mehr länger ihre Zielscheibe zu sein.


Und deswegen habe ich dieses Jahr ein Ziel, weil ich eine Entscheidung getroffen habe: Dieses Jahr wird das Jahr, in dem ich blühen werde. Dieses Jahr wird das Jahr, in dem ich aus der Fülle Gottes schöpfen werde. In dem ich aus der Fülle des Lebens schöpfen werde. Ich werde dieses Leben, das #Gott mir wie einen übervollen goldenen Honigtopf anbietet, annehmen. Voll Zuversicht. Voll Vertrauen. Voll Ja zum Plan Gottes für mein Leben. Voll Ja zu der Identität, zu der Gott mich ruft.


2019 mag vielleicht nicht viele Lichtblicke für mich parat gehabt haben, aber in 2020 werde ich selbst ein Lichtblick sein.


Und ich will Dich einladen dasselbe zu tun: Folge deiner tiefsten Sehnsucht! Sei mutig in diesem Jahr! Jage dem nach, was Du ersehnst! Trau Dich, ganz Du selbst zu werden, deine Dir von Gott gegebene Identität in vollen Zügen zu leben. Trau Dich aus der Fülle Gottes zu schöpfen, um darin aufzublühen und weiterzugeben, was Du empfangen hast. Trau Dich Du zu sein. Ansteckend. Voll Liebe. Ein Herz voll Gott und Sehnsucht nach mehr.


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PS: Ganz praktisch gesprochen - mach doch etwas, was dir schon lange am Herzen liegt. Das kann etwas ganz kleines sein – trag endlich diesen Hut, den Du Dich bisher nicht tragen trautest. Nimm dieses Instrument in die Hand, um den Du jeden beneidest, der es spielen kann. Trau Dich deine Stimme zu erheben, um ein Bild oder Wort, das Gott dir schenkt, zu teilen. Mach etwas ganz konkretes, dass dich dem Leben deiner Sehnsucht näher bringt. Wachse hinein in Deine Identität.

Du kannst mir hier gerne schreiben!

© 2019 by Mag. Magdalena Preineder